Immigration Chiang Mai – Erfahrung vom 13.12.2018

Leserbrief

Liebe Freunde,

vielleicht interessiert Euch meine Chiang-Mai-Immigration-Erfahrung vom 13.12.2018, zum 1. x im neuen Gebäude beim Airport.

Das Beste vorweg:

A) für Retirement + Re-entry brauchte ich 4,75 Std im Vergleich zu Promenada mit 11 und 12 Std. (2 Jahre hintereinander)

B) der 90-Tage-Report funktioniert sehr gut, d.h. dafür braucht man nun nicht mehr hinzugehen. Ich hatte ihn 10 Tage vor Ablauf gemacht und konnte nach 3 Tagen die Bestätigung ausdrucken. Die neuen 90 Tage beginnen mit dem Datum  des Online-Antrags. Dadurch verliert man zwar 1 Woche, aber wenn es so einfach ist, spielt das keine Rolle. Man kann den Link speichern und es kostet ohnehin nichts. Auf dem Ausdruck steht auch, wann die nächsten 90 Tage fällig sind. 90 Tage-Meldung online   Weiter  oder http://www.chiangmaiimm.com/en/  oder auch einfach über die Thai-Ticker Immi Seite. Es wird vom Headoffice in BKK bearbeitet.

2 wichtige Hinweise: a) den Internet-Explorer benutzen ** und b) auf derentsprechenden Seite nach unten scrollen, denn der 1. sichtbare Link für“apply“ o.ä. war (oder ist noch) leer.

** Laut Leserinformationen funktionieren die Browser von Firefox und Google Chrome ebenfalls.

Zusammengefasst: ich muss nur noch 1 x  im Jahr dorthin und erledige alles in wesentlich kürzerer Zeit.

Die guten Nachrichten zuerst:

  1. das Office ist schon um 06h geöffnet und hell erleuchtet
  2. die ersten Nummern wurden bereits um 06h45 aufgerufen
  3. es gibt keine Mittagspause mehr! Zur Lunchtime werden die Leute ersetzt
  4. alles ist übersichtlich in 13 Themen gegliedert, die häufigsten sind vorne an der Theke, die anderen im Inneren des Raumes, aber gut sichtbar
  5. genau gegenüber vom Eingang ist die Info, wo man die Que-Nummern für jedes einzelne Thema bekommt, mit themenspezifischen Buchstaben davor, z.B. R12 für Retirement, RE7 für Re-entry oder B3 für Business
  6. die Anzeige auf den Bildschirmen ist klar und die akustischen Aufforderungen sind 2-sprachig, laut und deutlich
  7. ich habe viele von früher bekannte Beamte und Assistenten gesehen, aber auch ein paar neue; die entscheidenden Beamten und ihre Assistenten sind wie immer ausgesprochen höflich und effizient
  8. am schnellsten geht der 90-Tage-Report (den man eigentlich nicht mehr braucht, weil er online funktioniert), am 2. schnellsten geht das Re-Entry-Permit (die Gebühren sind noch dieselben)
  9. saubere Klos sind gleich rechts daneben hinter einer Glastüre, das für Rollstuhlfahrer noch vor der Glastüre
  10. Übrigens: „unser“ altes Gebäude rechts ist jetzt für Visa-Angelegenheiten für Burmesen, Laoten und Kambodschaner bestimmt

 Die schlechten Nachrichten:

  • die Parkplatzkapazität ist immer noch dieselbe, d.h. spätestens ab 08h ist der Platz voll, aber die meisten haben ihre Ausweichmöglichkeiten gefunden
  • die Sitzgelegenheiten im Wartebereich (innen) genügten für die meiste Zeit, waren zur Zeit des Hauptandrangs (8-10h) jedoch zu knapp
  • ich sah keinen Hinweis auf den Coffee- & Snack-Shop, der verstecket hinter dem Hauptgebäude liegt. Da ich im Regen nicht aus Jux um das Gebäude ging, sah ich den Shop nicht
  • Copyshop gibt es auch jenseits der dicht befahrenen Flughafenstraße, wobei man 4 Spuren ohne Fußgängerübergang über den Grünstreifen überwinden muss – besonders pikant bei Regen und mit Dokumenten in der Hand.
  • die Residence-Certification ist in der 3. Etage, ohne Lift, was je nach Beinen und Rollstuhl irgendwann nicht mehr geht, aber dann ist man ohnehin VIP und es wird wohl jemand für einen machen
  • die mitteljunge Beamtin am Re-entry-Counter schien mir neu zu sein, jedenfalls war sie nervös und hektisch. Weil sie weder Pass noch meine Kopien bis zum Ende durchblätterte strich sie mehrere meiner korrekten Daten durch und ersetzte sie mit denen vom letzten Jahr, die sie in meinem Pass sah. Als sie es bemerkte strich sie es wieder durch und setzte meine ursprünglichen ein, wobei sie an einer Stelle wieder einen Fehler machte. Die bekannte ältere Dicke mit Brille ist Supervisorin und macht ihr finales Zeichen in den Stempel
  • die mitgebrachten und unterschriebenen Kopien der Bankbüchlein werden „systemkonform“ noch einmal kopiert und man muss nochmal alle unterschreiben, d.h das Bündel Papier, das die Immi bei sich behält, ist dann erheblich dicker (man fragt sich wieder einmal: wozu?)
  • der Retirement-Prozess dauert immer noch am längsten

Beste Grüße, Alexander

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