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Thailandreise zu Corona zeiten mit ASQ Programm

LESERBRIEFE: Bericht eines Lesers der einen Quarantäne-Aufenthalt in Bangkok „durchsteht“.

Teil 2: Ein selbstgeführtes Interview nach 14 Tagen ASQ Aufenthalt, diese PDF finden Sie unten…

Ich bin nun seit 6 Tagen im Clover Asoke Hotel im ASQ Programm und werde häufig auf die hohen Kosten angesprochen. Deshalb möchte ich hier mal für alle Sparfüchse und den negativen Bericht Erstattungen über das Programm ein paar Fakten mitteilen. Das Hotel kostet für 15 Tage Vollverpflegung + 3 Covidtests + 24 Std Krankenschwester + Arzt und Krankenhaus auf Abruf insgesamt 47.000 THB. Huiih wie teuer schreien schon die ersten. !!! Das Hotel kann man über Agoda normalerweise für 2.700 pro Nacht buchen also ohne und ich betone ohne den ASQ Service würde das Hotel bei 15 Tagen 40.500 THB kosten !!! Das ASQ Programm kostet also nur 6.500 THB mehr … Peanuts also !!! Jeder der in Thailand mal im Krankenhaus war, weiss wie hoch die Kosten bei einer stationären Krankenhausbehandlung sind und damit ist das ASQ zu vergleichen… Manche denken immer noch, das sei hier so eine Art Abzocke etc.. Das Hotel kämpft aber ums finanzielle Überleben, wegen ausbleibender Kundschaft. Derzeit sind in dem Hotel nur ca. 10 Gäste !!! Die Einnahmen decken nicht die Kosten, sondern minimieren nur den Verlust !!! Viele beklagen sich auch über das Essen in den ASQ Programm. Zurechtfinde ich, denn da könnte das Ministry of Health and Public nachbessern.. Das „Essen auf Rädern “ ist unterirdisch ist aber vom Ministerium vorgegeben. Alle Hotels sind verpflichtet diese Vorgaben zu erfüllen und dürfen keinen zusätzlichen Service anbieten. Ich kann deshalb nur jedem zukünftigem ASQ Teilnehmer empfehlen, sich vorab über diese Regeln und Bedingungen auseinanderzusetzen und sie zu akzeptieren. Andernfalls rate ich jedem seine Reise lieber zu überdenken.
Quelle: Der Redaktion bekannt.

Licht, Sonne auf dem Hoteldach
Licht, Sonne … auf dem Hotel

Teil 2: „Ein selbstgeführtes Interview nach 14 Tagen ASQ Aufenthalt
Hier der aussagekräftig PDF Bericht … mehr

Macht ein Fremdwährungskonto (FC) Account in Thailand Sinn ?

Macht ein Fremdwährungskonto (FC) Account in Thailand Sinn ?

Ein Schweizer Leser berichtet hier seine Erfahrung. Lange bevor ich nach Thailand auswanderte bereitete ich mich auf dieses Abenteuer vor. Diskutierte mit Freunden in Thailand, las Bücher und verbrachte unzählige Stunden im Internet. Zum Thema Banken erfuhr ich dass das eröffnen eines FC Account (Fremdwährungskonto) Empfehlenswert ist. So hätte man jederzeit Zugriff zur hinterlegten Währung und zudem sei ein FC Konto auch bei einem Crash unantastbar und unter Internationaler Bankenkontrolle.

Im Juni 2016 eröffnete ein FC Konto bei der Bangkok Bank in Chiang Mai. Ich machte ein Depot von 20‘000CHF. 400CHF ( 2% ) wurden als einmaliger Fee abgezogen . Das Depot ist zinslos. Der Banker bestätigte mir dass ich nun jederzeit CHF in Bar beziehen könne und keine weiteren Kosten entstehen. Bezüge und Transfers seien kostenlos.

Da ich im Juli 18 in die Schweiz reisen wollte ging ich zur Bangkok Bank im Central Festival um CHF abzuheben , schliesslich benötigte ich Cash um den Mietwagen zu bezahlen etc .Es war Samstag und für Fremdwährungen solle ich am Montag wieder kommen .Also fuhr ich am Montag wieder zur Bank .Nun war Leiter der Filiale anwesend , immer noch der Gleiche wie vor 3 Jahren ,er schaute mich mit grossen Augen an und war nicht in der Lage mir CHF auszuzahlen . Man hätte keine Fremdwährungen in dieser Filiale. Alle Bangkok Bank Filialen in Chiang Mai wechseln aber jederzeit Fremdwährungen entgegnete ich und verlangte er solle doch in Filialen im Zentrum nachfragen. Nach einer halben Stunde kam er zurück, er hätte mehre Filialen angefragt und ganze 200CHF in Chiang Mai auftreiben können. Also bat ich Ihn doch am Hauptsitz in Bangkok 1‘000CHF per Kurier anzufordern. Das geht nicht war die Antwort. Er solle mir doch nun den Sinn eines FC Accounts erklären wenn Bangkok Bank eh keine Fremdwährung vorrätig habe. Er war total überfordert und redete viel und sagte nichts Schlaues. Natürlich behauptete er nie etwas über Bezüge gesagt zu haben. Ich hielt ihm meine Notizen, die ich bei der Eröffnung des Kontos machte, unter die Nase. Was denn, sofern sie CHF vorrätig hätten, ein Bezug kosten würde, fragte ich. 2% war die Antwort. Ich blieb ruhig und fragte was denn ein Transfer zurück auf mein CH Konto kosten würde. 1‘350THB wären die Kosten ohne weiteren Abzüge. Ich liess mir die Aussage von ihm wiederholen und notierte dies demonstrativ.  Also bat ich das Konto aufzulösen und die CHF in die Schweiz zu schicken. Er delegierte den Auftrag … die Angestellte war sichtlich total überfordert, musste immer wieder am Hauptsitz nachfragen und die Formulare neu beginnen. Nach 2 ( zwei ! ) Stunden und unzähligen Unterschriften verliess ich die Bank.

24 Stunden später die Abrechnung. Der Transfer wurde mit 800THB belastet und nicht 1‘350THB wie der Banker mir mehrmals erklärte. Allerdings hat die Bangkok Bank dann noch einmal 2% zusätzlich vom Gesamtvermögen abgezogen. Dass ich das nicht akzeptiere dürfte wohl klar sein. Inzwischen haben wir 15 Mails ausgetauscht. Jedes meiner Mails wird offensichtlich nicht gelesen. Man antwortet mit ganz vielen Entschuldigungen und eröffnet jedesmal unter einer neuen Nummer einen Fall. Inzwischen hat mein Fall 14 verschiedene Nummern. Die 820CHF kann ich wohl als teures Lehrgeld abschreiben.