Archiv der Kategorie: Leserbriefe

Thailand reise September 2020

Thailand Reise zu Corona Zeiten mit Visaverlängerung / Erteilung.

Der erste Teil ist ähnlich wie bei: Thailand Reise mit ASQ Programm

Teil zwei: Eine Visaverlängerung / Änderung geht auch.
Zum Hintergrund: Ich bin mit einem Non Immigrant – O Multiple Visa eingereist. Dieses Visum berechtigt zur mehrfachen Einreise innerhalb eines Jahres mit jeweils einem maximalem Aufenthalt von 90 Tagen. Nach 90 Tagen muss man ausreisen, kann dann aber gleich wieder einreisen und weitere 90 Tage bleiben usw….
Bei der Einreise erhielt ich auch einen Stempel mit 90 Tagen Gültigkeit.

Da aber eine Ausreise dazu führen würde, dass man wegen der Covid-19 Bedingungen nicht wieder einreisen kann, war ich gespannt darauf, wie es weitergeht.

Bei meinem Aufenthalt in Hua Hin bin ich zur dortigen Immigration im Blueport gefahren und habe nachgefragt.
Dort wurde ich sofort freundlich empfangen und darüber informiert, dass es für Personen ( Alter mindestens 50 Jahre) , die mit Non Immigrant – O Visum eingereist sind, die Möglichkeit gibt dieses Visum in ein Retirement Visum mit einjähriger Gültigkeit umzustellen.
Man gab mir gleich ein Informationsblatt und das TM.7-Formular mit. Das Informationsblatt habe ich beigefügt.

Da wir uns ja längere Zeit in Chiang Mai aufhalten wollen, sagte man uns, dass wir den Antrag in Chiang Mai stellen sollen.

In meinem Fall galt folgendes:

1. Das erforderliche TM.7-Formular ausfüllen und ein Passbild
2. Eine Kopie der Passbildseite und Dr Visa-Seite des Passes
(zusätzlich wird später noch die Kopie der Seite mit der eingehefteten
Departure Card sowie T30 Formular benötigt. Dazu aber später.
3. 1.900 Baht
4. Mindestalter 50 Jahre
5. Belege über den Finanzstatus.
6. Meldebestätigung

Da ich in Thailand kein Bankkonto unterhalte, kam für mich nur die Bestätigung meiner Rentenbescheinigung (Rentenhöhe mindestens 65.000 Baht) durch die deutsche Botschaft Bangkok in Frage. Das Konsulat in Chiang Mai ist leider geschlossen.

Für die Bestätigung muss man zwingend über das Reservierungssystem einen Termin für Rentenangelegenheiten mit der Botschaft vereinbaren. Anbei den Link: Konsularservice

Zum Glück hatte ich in Voraussicht meine Rentenbescheinigung mitgenommen, konnte diese zusammen mit meinem Reisepass vorlegen und …
Der Termin hat prima funktioniert. Ich erhielt meine Bescheinigung und konnte dann hoffnungsvoll nach Chiang Mai fliegen.

Heute bin ich dann zur Immigration in Chiang Mai gefahren, eigentlich, nur um zu fragen, ob auch eine Hoteladresse akzeptiert wird, da wir uns in Chiang Mai in einem Hotelzimmer eingemietet haben.

Vor dem Eingang der Immigration sind wir Sehr freundlich empfangen worden. Man hat unsere Unterlagen kontrolliert und gesagt, dass das Visum gleich fertig gemacht werden kann. Da ich keine Bescheinigung vom Hotel dabei hatte, bin ich zum T30-Schalter hinter dem Haus geschickt worden. Dort wurde anhand der Meldeeinträge im Computer die Bestätigung meiner Adresse vorgenommen und in den Pass eingeheftet.

Zurück zur Vorprüfung. Dann wurde ich zum Schalter im Gebäude geschickt. Dort sollte ich gleich mein Visum bekommen.

Hatte nur einen Haken. Ich war 5 Tage zu früh dran, da man maximal 45 Tage vor Ablauf des Einreise-Visums ein neues Visum bekommt. Das wusste ich vorher nicht. Kann aber den Thais keine Schuld geben.
Freundlich sagte an mir, dass ich ab 1. Oktober wiederkommen kann. Dann würde ich sofort mein Rentner-Visum erhalten.

Inkl. Non Immigrant Visum könnte ich dann bis zu 15 Monate in Thailand verbringen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass die Immigration in Thailand, insbesondere Chiang Mai sehr freundlich und hilfsbereit ist. Auch bei eigenen Fehlern wird geduldig und freundlich geholfen.


Man fühlt sich mit offenen Armen aufgenommen.

Viele Grüße Klaus

Eigene Stromrechnung Bezahlen geht nicht!

LESERBRIEF: Gerade wollte ich, wie jeden Monat, meine Stromrechnung zahlen.
Zu meiner Überraschung wurde mir das verwehrt. Ich sollte mich ausweisen, müsste dafür meine Passport vorzeigen……
Ich hielt das für einen Witz – den hatte ich auch gar nicht dabei.
Dann bin ich also zum Lotus, da wo ich immer zahle.  da das gleiche – neue Bestimmung – die Regierung wolle wissen wer die Stromrechnungen zahle. Ich bin perplex…..
Gut, dann gebe ich meinen Führerschein – das geht ja sonst auch immer.
Hier aber nicht – der hätte keine Chipkarte. Es ginge nur mit Chipkarte. Sie wüssten auch nicht ob mein Reisepass ginge……
Wie gesagt … – ich wollte, wie seit Jahren nur meine Stromrechnung zahlen….. keine Kredit aufnehmen oder Pistole kaufen oder sonst was.
Glücklicherweise hat dann eine Dame ihre Thai ID Karte benutzt und damit offiziell meine Rechnung bezahlt. Nächsten Monat werde ich dann wieder auf eine gnädige Frau angewiesen sein ……..
Ich bin völlig fertig – wo führt das nur hin ????
Was fuer Erfahrungen haben die anderen Thai-Ticker Leser gemacht???

Auch bei „Teffpunkt Chiang Mai“ wurde diese Erfahrung gemacht … mehr

*Thai-Ticker: Nehmen Sie Ihre ATM Karte mit, seit dem 15. Januar 2020, sind diese mit Chip bestückt.
*Faxebook User meldeten das sie selber heute noch bei 7/11 bezahlt haben, ohne Probleme.

Macht ein Fremdwährungskonto (FC) Account in Thailand Sinn ?

Macht ein Fremdwährungskonto (FC) Account in Thailand Sinn ?

Ein Schweizer Leser berichtet hier seine Erfahrung. Lange bevor ich nach Thailand auswanderte bereitete ich mich auf dieses Abenteuer vor. Diskutierte mit Freunden in Thailand, las Bücher und verbrachte unzählige Stunden im Internet. Zum Thema Banken erfuhr ich dass das eröffnen eines FC Account (Fremdwährungskonto) Empfehlenswert ist. So hätte man jederzeit Zugriff zur hinterlegten Währung und zudem sei ein FC Konto auch bei einem Crash unantastbar und unter Internationaler Bankenkontrolle.

Im Juni 2016 eröffnete ein FC Konto bei der Bangkok Bank in Chiang Mai. Ich machte ein Depot von 20‘000CHF. 400CHF ( 2% ) wurden als einmaliger Fee abgezogen . Das Depot ist zinslos. Der Banker bestätigte mir dass ich nun jederzeit CHF in Bar beziehen könne und keine weiteren Kosten entstehen. Bezüge und Transfers seien kostenlos.

Da ich im Juli 18 in die Schweiz reisen wollte ging ich zur Bangkok Bank im Central Festival um CHF abzuheben , schliesslich benötigte ich Cash um den Mietwagen zu bezahlen etc .Es war Samstag und für Fremdwährungen solle ich am Montag wieder kommen .Also fuhr ich am Montag wieder zur Bank .Nun war Leiter der Filiale anwesend , immer noch der Gleiche wie vor 3 Jahren ,er schaute mich mit grossen Augen an und war nicht in der Lage mir CHF auszuzahlen . Man hätte keine Fremdwährungen in dieser Filiale. Alle Bangkok Bank Filialen in Chiang Mai wechseln aber jederzeit Fremdwährungen entgegnete ich und verlangte er solle doch in Filialen im Zentrum nachfragen. Nach einer halben Stunde kam er zurück, er hätte mehre Filialen angefragt und ganze 200CHF in Chiang Mai auftreiben können. Also bat ich Ihn doch am Hauptsitz in Bangkok 1‘000CHF per Kurier anzufordern. Das geht nicht war die Antwort. Er solle mir doch nun den Sinn eines FC Accounts erklären wenn Bangkok Bank eh keine Fremdwährung vorrätig habe. Er war total überfordert und redete viel und sagte nichts Schlaues. Natürlich behauptete er nie etwas über Bezüge gesagt zu haben. Ich hielt ihm meine Notizen, die ich bei der Eröffnung des Kontos machte, unter die Nase. Was denn, sofern sie CHF vorrätig hätten, ein Bezug kosten würde, fragte ich. 2% war die Antwort. Ich blieb ruhig und fragte was denn ein Transfer zurück auf mein CH Konto kosten würde. 1‘350THB wären die Kosten ohne weiteren Abzüge. Ich liess mir die Aussage von ihm wiederholen und notierte dies demonstrativ.  Also bat ich das Konto aufzulösen und die CHF in die Schweiz zu schicken. Er delegierte den Auftrag … die Angestellte war sichtlich total überfordert, musste immer wieder am Hauptsitz nachfragen und die Formulare neu beginnen. Nach 2 ( zwei ! ) Stunden und unzähligen Unterschriften verliess ich die Bank.

24 Stunden später die Abrechnung. Der Transfer wurde mit 800THB belastet und nicht 1‘350THB wie der Banker mir mehrmals erklärte. Allerdings hat die Bangkok Bank dann noch einmal 2% zusätzlich vom Gesamtvermögen abgezogen. Dass ich das nicht akzeptiere dürfte wohl klar sein. Inzwischen haben wir 15 Mails ausgetauscht. Jedes meiner Mails wird offensichtlich nicht gelesen. Man antwortet mit ganz vielen Entschuldigungen und eröffnet jedesmal unter einer neuen Nummer einen Fall. Inzwischen hat mein Fall 14 verschiedene Nummern. Die 820CHF kann ich wohl als teures Lehrgeld abschreiben.