Alle Beiträge von Raimund

Honorarkonsulat Chiang Mai Einladung

Einladung zum 24.10.2022

Ausgebucht – leider keine weiteren Anmeldungen mehr möglich.

Zum Anlass der 160 Jahre Deutsch-Thailändische Beziehungen
laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag von Herrn Werner Röpke
Herzog Johann Albrecht und der König von Siam.
Eine Zeit- und Weltreise in das Siam von 1883 und 1910
RSVP/Anmeldungen ASAP per mail an chiang-mai@hk-diplo.de

Saen Kham Terrace Restaurant, Vortragsraum
Eintreffen 16:50, Vortragsbeginn: 17:00, Sprache: Deutsch, Ende ca. 19:00 Uhr

Anschließend – Optionale Teilnahme an einem Buffet
u.a. mit der Lieblingssuppe von Chulalongkorn, der Mulligatawny Suppe – einschließlich Soft Drinks Preis von 600 THB – bitte unbedingt angeben, wenn Sie am Buffet teilnehmen wollen.

Versammlungsraum des Saen Kham Terrace Restaurant, 199/163 Baan Nai Fun 2 Mueang Chiang Mai District, Chiang Mai 50100

Aus – und Wiedereinreisegenehmigung

RE-ENTRY PERMIT – bei Ausreise innerhalb der Visagültigkeit.

Sie können auch eine Wiedereinreisegenehmigung bei der Passkontrolle Zone 2, 4. Stock, Flughafen Suvarnabhumi jeden Tag, 24 Stunden am Tag beantragen.

Antragsgebühr

**Einmalig (Single) 1.000 Baht

**Mehrmals (Mehrfach) 3.800 Baht

Telefonnummer der Einwanderungsbehörde 02-1340638 (Zone 2)

ANTRAG AUF WIEDEREINREISE-ERLAUBNIS ZUR RÜCKKEHR IN DAS KÖNIGREICH (TM.8)
APPLICATION FOR RE-ENTRY PERMIT TO RETURN INTO THE KINGDOM (TM.8)mehr (PDF)

Quelle: RB 23.05.22

Immigration „Formulare“

Immigration Division 1 Hier findet man die Antrags-Vordrucke, die sogenannten „TM“

ANTRAG AUF VERLÄNGERUNG DES VORÜBERGEHENDEN AUFENTHALTS IM KÖNIGREICH (TM.7)
APPLICATION FOR EXTENSION OF TEMPORARY STAY IN THE KINGDOM (TM.7)mehr (PDF)

ANTRAG AUF WIEDEREINREISE-ERLAUBNIS ZUR RÜCKKEHR IN DAS KÖNIGREICH (TM.8)
APPLICATION FOR RE-ENTRY PERMIT TO RETURN INTO THE KINGDOM (TM.8)mehr (PDF)

FORMULAR FÜR AUSLÄNDER ZUR BENACHRICHTIGUNG EINES AUFENTHALTS LÄNGER ALS 90 TAGE (TM.47)
FORM FOR ALIEN TO NOTIFY OF STAYING LONGER THAN 90 DAYS (TM.47)mehr (PDF)

MITTEILUNGSFORMULAR FÜR EIGENTÜMER ODER BESITZER DES WOHNSITZES, WO DER AUSLÄNDER SICH AUFHÄLT (TM.30)
NOTIFICATION FORM FOR HOUSE-MASTER, OWNER OR THE POSSESSOR OF THE RESIDENCE WHERE ALIEN HAS STAYED (TM.30)mehr (PDF) (Thai-Ticker Artikel)

Und viele Antrags-Vordrucke mehr z.B. Reisepasswechsel, Meldung über einen gestohlenen Reisepass …
https://bangkok.immigration.go.th/en/downloads_en

Strassenverkehr in Thailand Teil: II

Praxisbericht eines langjährigen Krankenhausmitarbeiters in mehreren Folgen.

Gastbeitrag von Manfred Kluge. Bei einem Verkehrsunfall ist der Farang meistens Schuld, auch wenn der thailändische Unfallgegner halbblind (vor allem bei älteren Fahrern auf dem Land nicht selten), oder wenn er betrunken war und natürlich nicht im Besitz eines Führerscheins. Dies hat sich in den letzten Jahren gebessert, aber immer noch haben 50% aller Motorradfahrer kein gültiges Papier und sehr oft auch keine Versicherung. In der Regel erscheint dann die Polizei, befragt die Beteiligten und erstellt dann einen Unfallbericht, natürlich auf Thai, und lädt dann die Unfallbeteiligten kurze Zeit später auf die örtliche Polizeistation vor, um den Fall zu “regeln”, wie es so schön heisst, und den Farang auffordert -nur der Form halber natürlich!-, dieses Protokoll zu unterschreiben. Abgesehen davon, dass dieses Papier handschriftlich auf Thai verfasst ist, enthält es meist auch eine Notiz des Polizeibeamten über die Schuldfrage. Dabei ist es üblich, dass der Farang immer Schuld hat, wie bereits erwähnt, auch wenn der Unfallgegner sich eindeutig rechtswidrig verhalten und natürlich keinen Führerschein hat. Daher ist hier der gute Rat am Platz: Finger weg, nichts unterschreiben, allenfalls einen Vermerk in Englisch “protocol incorrect, signature refused”, eine Kopie verlangen und damit zu einem Anwalt oder auf das deutsche Konsulat zu gehen zur weiteren Beratung. Meist wird auch der “verständnisvolle” Polizeibeamte vorschlagen, den Fall direkt vor Ort zu regeln zur Begleichung des materiellen und körperlichen Schadens gegen Zahlung einer meist erheblichen Summe in Höhe von mehreren thailändischen Monatsgehältern (ein aktuelles Monatsgehalt beträgt im Mittel 10.000 Baht). Auch hier gilt: keinen Baht zahlen ohne vorherige Beratung mit den kompetenten Stellen und keinesfalls Originaldokumente hinterlegen wie z.B. den Reisepass! Hauptsache ist: höflich bleiben, aber knallhart und unnachgiebig gegenüber allen Überredungsversuchen, man “müsse jetzt aber zahlen und unterschreiben”, so sei das Gesetz.

Damit schliessen wir das Kapitel “Unfälle” ab und kommen zu den normalen Krankheitsfällen, ob nun plötzlich und ungeplant oder längerfristig vorhersehbar. Grundsätzlich gilt hier: ab dem Alter von fünfzig sollte der jährliche Gesundheitscheck eine Selbstverständlichkeit sein. Ganz einfach ausgedrückt: wer bei der Vorsorge spart, zahlt später doppelt, vor allem bei verschleppten oder unentdeckten Krankheiten. Eine Blutdruckmessung, ein Sehtest, ein Blutbild, ein Urintest, eine Stuhlprobe, eine Röntgenaufnahme des Thorax, ein EKG und ggf. eine Ultraschallaufnahme des Abdomens können wichtige Hinweise geben auf sich anbahnendes Unheil. Internationale Hospitäler, hier vor allem das Chiang Mai Ram, bieten noch dazu hilfreiche Dolmetscherdienste in allen möglichen Sprachen an, damit der geneigte Patient das Gespräch mit dem Arzt und die Untersuchungsergebnisse auch genau versteht und die nötigen Schlussfolgerungen daraus ziehen kann – wenn er/sie denn hören will, was leider auch nicht bei allen Patienten der Fall ist.

Aber wie dem auch sei, jeder von uns wird krank, ”cotidie morimur, wir sterben jeden Tag”, wie schon die Römer wussten, und mit zunehmendem Alter treten die berühmten drei Problemkreise auf: DM, HT und DLM sind die Kürzel in der Ärztesprache, also Diabetes, Bluthochdruck und hohe Blutfettwerte, zusammen mit den typischen Notfällen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, die meist als Folge dieser langfristigen Morbiditäten auftreten, jedoch oft nicht ernst genug genommen werden, manchmal aus Furcht, manchmal aus Ignoranz, die Gründe sind verschieden. Dies ist, wohlgemerkt, das Erscheinungsbild bei den sogenannten “westlichen” Patienten, das Bild bei den Thais sieht meist völlig anders aus, denn die thailändischen Patienten warten meist sehr lange, bis sie einen Arzt aufsuchen, in der Regel aus Geldmangel; viele gehen auch aus Aberglauben erst einmal zum örtlichen Wahrsager, bevor sie etwas unternehmen oder kaufen einige pflanzliche Medikamente, die ebenfalls billiger sind als die chemischen aus der Wunderküche der internationalen Pharmazie.

Diejenigen Patienten, welche sogenannte Vorerkrankungen haben und ständig ärztliche Überwachung und Medikamente benötigen, haben es normalerweise schwer, eine Absicherung über eine private Krankenversicherung zu bekommen und wenn, dann sind diese Policen entweder sehr teuer oder sie schliessen von vornherein ebendiese Erkrankungen aus. Dies lässt sich dadurch lösen, dass man eine Police abschliesst nur für stationäre Behandlungen und somit alle ambulanten Untersuchungen, Medikamente etc. aus der eigenen Tasche bezahlen muss. Grundsätzlich gilt: deutsche und europäische Versicherer sind in der Regel sehr nachsichtig, während britische und amerikanische Gesellschaften ausserordentlich misstrauisch sind und vor Vertragsabschluss auf jeden Fall eine Gesundheitsprüfung verlangen und bei Vorliegen von “pre-existing conditions” diese Vorerkrankungen von vornherein vom Vertrag ausschliessen. Konkrete Namen können wir hier aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht nennen, wie auch ein Krankenhaus offiziell keine Beratung geben darf zur Auswahl der ein oder anderen Versicherung.

Wir hoffen, mit diesen Berichten und Hinweisen unseren Lesern einige erste wichtige Hinweise gegeben zu haben; Fortsetzung folgt!

Straßenverkehr in Thailand – das tägliche Blutbad

Blutige Verkehrsunfälle und fehlender Versicherungsschutz von Ausländern –

Praxisbericht eines langjährigen Krankenhausmitarbeiters in mehreren Folgen.

Gastbeitrag von Manfred Kluge. Bei unserem letzten Gespräch, mit dem jetzt in Ruhestand gegangenen deutschen Honorarkonsul Hagen Dirksen sagte dieser uns, die Situation der Opfer von Verkehrsunfällen und deren Angehörigen sei dasjenige Thema, was ihn in seiner Zeit als Konsul am meisten bedrückt habe. Jemanden in Deutschland zu nachtschlafender Zeit anzurufen und den Eltern mitzuteilen, dass ihr 18-jähriger Sohn soeben bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen sei, habe mit zu seinen schwersten Aufgaben gehört. Wer sich allerdings über die Problematik der astronomisch hohen Zahl von Verkehrsunfällen zu deutlich äussert, macht sich schnell unbeliebt, denn Knochenbrüche und Todesfälle stören das harmonische Bild vom Urlaubs- und Rentnerparadies Thailand. Gerade deshalb ist es jedoch wichtig – manchmal geradezu überlebenswichtig – , dieses Blut- und Tränenthema anzusprechen und auch den häufig fehlenden Versicherungsschutz zu erwähnen, denn einen Unfall zu erleiden oder eine schwere Krankheit und dann möglicherweise noch ohne Versicherungsschutz dazustehen, ist sozusagen ein doppeltes Unglück für die Betroffenen.

Die meisten von uns wissen, dass Thailand zu den Ländern mit den meisten Verkehrsunfällen und auch den häufigsten Todesfällen gehört, wobei 85% davon auf Motorradunfälle zurückzuführen sind. Die hier ansässigen Ausländer und am allerwenigsten die Touristen machen sich allerdings klar, dass sie zu einer besonderen Risikogruppe gehören, bei denen die Gefahr eines Verkehrsunfalls nochmals weit über dem von Thailändern liegt. Kaum sind sie aus dem Flieger ausgestiegen und im Hotel angekommen, führt ihr Weg zum nächsten Motorradverleih, man unterschreibt schnell einen Vertrag über 14 Tage, hinterlegt eine Sicherheitsleistung, und kann dann z.B. mit einer Honda Click, dem häufigsten 125cc Scooter-Modell, losbrausen. Fragen des Verleihers nach dem internationalen Führerschein, der in Thailand vorgeschrieben ist? Meist Fehlanzeige. Die meisten Verleiher wollen sich ihr Geschäft nicht verderben lassen, überflüssige Fragen werden nicht gestellt, auch nicht nach einer evtl. vorhandenen Fahrpraxis auf einem Zweirad.

Thailand – das ist jedoch nicht Europa, der Zustand der Strassen ist nicht derselbe, vor allem, wenn es geregnet hat, die Fahrgewohnheiten der Thais sind, milde gesagt, höchst gewöhnungsbedürftig, und so kommt es denn, dass die unvorsichtige 22-jährige deutsche oder französische Touristin (kein Schreibfehler, denn viele Verkehrsopfer sind junge Frauen) sich ein Motorrad ausleihen, dann am zweiten Tag ihres Urlaubs auf der Nase liegen, von umstehenden Thais umsorgt solange, bis die Ambulanz kommt. Der Krankenwagen kommt dann meist auch sehr schnell und bringt die Opfer in eines der besseren, privaten Krankenhäuser, wo man zumindest Englisch spricht. Nach der medizinischen Erstversorgung kommt dann meist die Frage nach der Krankenversicherung, die bei dieser Klientel auch in der Regel vorhanden ist, denn mit dem Flugticket wird meist auch eine Versicherungspolice mit abgeschlossen, in Zeiten von COVID ohnehin.

Der absolute Rekord war ein 19-jähriger Deutscher, der gerade über Bangkok nach Chiang Mai geflogen war, sich sofort ein Motorrad lieh und bereits an seinem zweiten Urlaubstag einen Unfall baute. Dumm gelaufen, könnte man sagen: Beinoperation, 8 Tage Krankenhausaufenthalt, Urlaub zu Ende, Flugticket umbuchen, Heimflug antreten mit einem bandagierten Unterschenkel und Knie, einem Arm in der Schlinge oder auch mit einem Stützkorsett für die angeknackste Wirbelsäule. ‘Dumm gelaufen’ im wahrsten Sinne des Wortes, denn als leiderfahrener Krankenhausmitarbeiter fragt man sich ja jedes Mal: Wie ist es eigentlich möglich, dass relativ gebildete junge Europäer, mit allen Informationsmöglichkeiten über das Internet und die sozialen Netzwerke, dennoch das Risiko eingehen und das gefährlichste aller vorhandenen Transportmittel auswählen, wo es doch ein reiches Angebot von Tuktuks, roten Sammeltaxis oder auch Grab-Taxis gibt, die einen für wenig Geld an fast jeden Ort bringen? Ein psychologisches Rätsel, das dringend einer Aufklärung bedürfte. Wenn man die Leute dann befragt, hört man meistens Äusserungen wie “Wir wollten zum Wat Doi Suthep hochfahren, aber dann war da bei der Rückfahrt eine Kurve mit einem Schlagloch”, oder “die Strasse war nach dem Regen etwas rutschig” (Pardon, aber das gehört zu den physikalischen Wetterumständen), “der Thai-Autofahrer hat uns einfach nicht gesehen” (was durchaus sein kann, denn viele ältere thailändische Fahrer, vor allem von halbverrotteten Pick-ups, sind leider halbblind, haben keinen Führerschein und eine stark verminderte Reaktionsfähigkeit). Und dann natürlich die absolute Unfall- und Todesstrecke von Chiang Mai nach Pai, die man mit einem Zweirad eigentlich überhaupt nicht befahren sollte, denn die Fahrt dauert mehr als drei Stunden, ist sehr kurvenreich und auch geübte Autofahrer müssen dort höllisch aufpassen. Jede halbe Stunde fährt ein Bus nach Pai vom Chang-Phueak Busterminal aus, für ein paar Baht, also warum sich diesem Risiko aussetzen?

Warum also? Ein grosses Thema für ein Seminar in Psychologie. Eine mögliche Antwort kann darin liegen, dass vor allem junge Leute ohne grosse Lebenserfahrung ein sehr vermindertes Risiko- und Gefahrenbewusstsein haben. Die Generation der Smartphone- und Tablet-Abhängigen –man kann dies sehr wohl als pathologisches Phänomen ansehen, also als potentiell krankhaft – weiss einfach nicht, wie es ist, wenn ein 60-90 kg schwerer Körper mit seiner vollen kinetischen Energie auf eine harte Asphaltoberfläche knallt. Man ist halt daran gewohnt, dass man schlechte Fotos nachbearbeiten oder wegklicken kann und virtuelle Touren unternehmen, aber jeder, der jemals breite Schürfwunden am Arm oder am Unterschenkel hatte oder auch eine Knieverletzung, der weiss erst, was wirkliche Schmerzen sind. Man muss eben erst einmal wirklich “vom Pferd geworfen” werden oder von einem Elefantenfuss mit einer Wucht von einer Tonne am Brustkorb getroffen worden sein (in den Elefantenparks z.B. in der Provinz Chiang Mai ist dies Alltag, wird aber gerne verschwiegen), um zu verstehen, dass die reale Welt einen manchmal sehr radikal in die Wirklichkeit zurückversetzt, abseits aller veganer Gutmenschenentwürfe, die gerade in den Köpfen der jüngeren Generation herumspuken. In diesen paradoxen Zusammenhang gehört aber auch die nonchalante Missachtung von Gesetzen und Regeln des Landes, in welchem man sich gerade als Gast aufhält. Egal ob nun auf Phuket, in Pattaya oder Chiang Mai, überall sind es vielfach westliche Ausländer, die penetrant keine Masken tragen auf der Strasse oder in Einkaufszentren. Die sehr oft keinen Schutzhelm tragen beim Motorradfahren oder die mit einem schmutzigen, viel zu kleinen T-Shirt meinen, in ein hiesiges Krankenhaus oder Einkaufszentrum gehen und dies offenbar als besonderes Zeichen ihrer Individualität sehen.
Diese Missachtung elementarer ästhetischer und moralischer Verhaltensregeln ist offenbar das neue ‘New normal’: man möchte alle Rechte haben, aber keine Pflichten, und wertet diesen Widerspruch als besonderen Ausdruck individueller Freiheit nach dem Motto “I don’t care”.
Aber genug davon, im zweiten Teil wenden wir uns dann dem Thema “Residenten in Thailand” zu.

 

 

Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis

Leserbriefe / Jahresaufenthaltserlaubnis in Chiang Mai

In den letzten Tagen habe ich meine Jahresaufenthaltserlaubnis in Chiang Mai verlängert und gegenüber den letzten Verlängerungen war es gelinde gesagt sehr „einfach“.      

Ca. einen Monat vorher machte ich einen online Termin unter: https://www.chiangmaiimm.com zum Zweck „Ruhestand“, auf der Immigration-Webseite. Nach der Anmeldung erhielt ich eine E-Mail zur Bestätigung und der Bitte 10 Minuten vor dem angegebenen Termin zu erscheinen sowie diese Unterlagen vorzulegen:

1. Antragsformular (TM 7)

2. Kopie des Reisepasses des Antragstellers

3. Einkommensnachweise wie Altersrente, Zinsen oder Dividenden; und/oder

4. Von einer Bank in Thailand ausgestelltes  Kontozertifikat  (Spar- / Festkonto) und eine Kopie des Bankbuchs

5. Nur im Fall von Kriterium (6) muss der Antragsteller Dokumente einreichen, die den oben genannten Klauseln 1-4 gleichwertig sind.

6.Kopie der Ausländerregistrierungsbescheinigung (TM.30)

7. Abflugkarte (TM.6) wird nicht mehr benötigt.

8.Benachrichtigung 90 Tage Bericht Termin.

Einen Tag vor dem Termin erhielt ich eine „Erinnerung“ per E-Mail der Chiang Mai Immigration. Der Termin selbst, zuerst wird eine Sichtung der Unterlagen von „Helfern“ durchgeführt, ob alle Unterlagen vorhanden sind, danach wartet man, vor Aushändigung seines Passes, muss noch ein Foto (ohne Maske und Brille) gemacht werden. Gesamtzeit betrug 35 Minuten und die Beamten waren extrem freundlich und hilfsbereit.
Also ganz entspannt angehen …. Gruß Wolfgang

RICD Wheelchair Project in Chiang Mai

Das RICD Wheelchair Project (Rollstuhlprojekt) wurde 1999 gegründet und ist bis heute bestrebt, Menschen mit Behinderungen zu helfen.

Obwohl der Weg dorthin nicht immer einfach war und in den vielen Jahren des treuen Dienstes eine gesunde Mischung aus Erfolg und Frustration zu verzeichnen waren, hat die Zukunft noch nie so hell und vielversprechend ausgesehen wie heute. Nicht nur die Arbeit, die wir leisten, hat sich seit den Anfängen des Projekts dramatisch ausgeweitet, auch unsere Bemühungen stehen nicht mehr allein. Den Familien und Einzelpersonen, denen wir helfen, stehen heute mehr Menschen, mehr Programme und mehr Ressourcen zur Verfügung als je zuvor, und wir freuen uns, dass wir einen wichtigen Beitrag zum positiven Wandel beitragen konnten. Das Wheelchair Project ist in der glücklichen Lage, den tiefgreifenden Wandel aus der ersten Reihe mitzuerleben, und wir spüren einen Energieschub aufgrund der Möglichkeiten und des Potenzials Thailands!

Wir sind der Meinung, dass jeder Behinderte, dem wir helfen, ein Recht auf die von uns bereitgestellten Mobilitätshilfen hat, und dass unsere Arbeit nicht „über das Ziel hinausschießt“. Die Arbeit, die wir leisten, ist keine „Übertreibung“. Diese Arbeit ist ein grundlegender Dienst, auf den wir sehr stolz sein dürfen, in dem sich Menschen als globale Gemeinschaft für eine bessere Zukunft einsetzen. Diese Gemeinschaft aus Freiwilligen, Gesundheitsdienstleistern, Logistikern, Verwaltungsmitarbeitern, Technikern, humanitären Helfern und Interessenvertretern zusammen getan haben, um eine überwältigende Aufgabe in ein florierendes System zu verwandeln, das in ganz Südostasien und die Welt weiter wächst und expandiert.

Unser Auftrag
Das RICD-Rollstuhlprojekt ist bestrebt, der thailändischen Bevölkerung Mobilitätshilfen und andere medizinische Geräte zur Verfügung zu stellen, das Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zu schärfen und benachteiligte Menschen zu befähigen und zu ermutigen, sich vollständig in ihre Gemeinschaften zu integrieren.

RICD Wheelchair Project
Rajanagarindra Institute of Child Development
196 Moo. 10 T. Donkaew A.Maerim
50170 Chiangmai, Thailand
Tel : (+66) 053 908300 ext. 73423
Email : admin@wheelchairproject.org
https://wheelchairproject.org
https://www.facebook.com/RICDWheelchairProject/

Hoffnungsfunke in Phrao

Ein „Hoffnungsfunke“ in den Bergregionen im Norden Thailands
Liebe Thai-Ticker Leser, seit vielen Jahren begleiten und erfahren wir die „Hautnahen“ Berichte von Günter OPPERMANN, der einmal im Vorstand des deutschen Vereins „HOFFNUNGSFUNKE e. V.“, zudem ist er der Kinderheimleiter des gleichnamigen Kinderheimes in Phrao, Nord-Thailand. Einem auch in Thailand anerkannten Hilfsverein, der den Menschen in den Bergregionen, quasi den ärmsten der Armen, hilft. In diesem „Rundbrief“ erfahren Sie erneut von den Nöten und auch den Erfolgen des Kinderheimes. … Mehrlesen (in der PDF)

   

HONORARKONSULN „ALT UND NEU“ IN CHIANG MAI

Der NEUE ist schon längst in Diensten – der „alte“ Honorarkonsul geht.

Der langjährige Honorarkonsul Hagen Dirksen (r) wurde endgültig verabschiedet.

CHIANG MAI DB Alle guten Dinge sind drei.

Bedingt durch die Corona-Krise bedurfte es drei Versuche von Einladungen zur Verabschiedung – bis nun endgültig am letzten Dienstag, 16. November, dem ehemaligen ehrenwerten Vertreter der Dank des Deutschen Botschafters Georg Schmidt aus Bangkok im Beisein von geladenen Gästen ausgesprochen werden konnte.

Es wurde fast ein wenig wehmütig – nach all diesen über 20 Jahren erfolgreicher Tätigkeit, als engagierter umsichtiger Honorarkonsul für den Norden Thailands. Der bereits vor 10 Jahren mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Hagen Dirksen konnte schließlich den aufrichtigen Dank dieser honorigen Runde und von so manchen treuen MitstreiterInnen Thai/ Deutsch entgegennehmen.

So verwies der Botschafter Georg Schmidt auch nochmal auf die weitergehende engagierte unverzichtbare Tätigkeit und sein Wirken des studierten Agrarökonoms Hagen Dirksen als Vorstandsmitglied des Deutschen Hilfsvereins DHV in ganz Thailand.

Es waren wohl spannende und aufregende Jahre in der Provinz Chiang Mai und darüber hinaus, einhergehend mit Umwälzungen und Veränderungen bis zu aktueller globaler Krise dieser Pandemie.

Und da gibt es nun allen Grund mit Elan und Energie nach vorne in die Zukunft zu schauen – mit dem NEUEN – unter den schwierigen Bedingungen in COVID-Zeiten. Auf jeden Fall konnte sich Sebastian Justus Schmidt als der neue Honorarkonsul bereits seit fast einem Jahr engagiert und mit Leidenschaft beweisen und mit seinem neuen gleich altem Konsulatsteam einbringen.

Wir wünschen dem ehemaligen HK Hagen Dirksen alles Gute bei einem wunderbaren Lebensabend und seinem Nachfolger Sebastian J. Schmidt wünschen wir viel Freude und Erfolg – möglichst ohne weitere globale Krisen – als Repräsentant und Vertreter Deutschlands auf Honorarebene für unsere gewählte zweite Heimat den Norden Thailands u.a. den deutschen Expats zur Seite zu stehen.

Deutschland E-Visum Thailand

Königlich Thailändisches Generalkonsulat München meldet
Am 28.10.2021 fanden wir diesen Text auf der Seite Visaangelegenheiten:
Zurzeit sind alle Termine für die Visum-Antragstellung im Oktober und November 2021 ausgebucht.
NEUES online Buchungssystem für Deutschland.
Das Online-System von E-Visa wird am 22.11.2021 für die Visum-Antragstellung in Deutschland eingeführt werden. Mit diesem neuen System können Antragsteller mit festem Wohnsitz in Deutschland ihr Visa für Thailand auch online beantragen, über diese Website:
https://thaievisa.go.th/
können Visa beantragt werden, ohne dass Sie persönlich im Generalkonsulat vorstellig werden müssen! Auch die Zusendung des Reisepasses ist dann nicht nötig, da das Visum durch das Online-System genehmigt und an die E-Mail Anschrift des Antragstellers gesendet wird.
Sie können das Handbuch/die Anleitung (43 Seiten) für E-Visa im Voraus lesen, unter:
https://thaievisa.go.th/static/English-Manual.pdf
https://munich.thaiembassy.org/de/page/visaangelegenheiten
https://munich.thaiembassy.org/de/